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Neuerungen beim INSPIRE Monitoring und Reporting 

Datum 27.09.2019

Mit der Änderungsverordnung (EU) 2019/1010 vom 05.06.2019 sowie dem Durchführungsbeschluss (EU) 2019/1372 zur Überwachung und Berichterstattung ändert sich das Vorgehen für das INSPIRE Monitoring und das Reporting.

Die Mitgliedstaaten aktualisieren für das Reporting nunmehr, falls erforderlich, einen zusammenfassenden Bericht und veröffentlichen diesen spätestens am 31. März jeden Jahres (siehe Artikel 21 Abs. 2 der INSPIRE-Richtlinie). Diese Berichte, die sogenannten „Country Fiches“, werden von der Europäischen Kommission mit Unterstützung der Europäischen Umweltagentur veröffentlicht.

Der deutsche „Country Fiche“ wird federführend durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) aktualisiert. Das BMU wird dabei vom Lenkungsgremium und der Koordinierungsstelle GDI-DE unterstützt.

Das Monitoring wird auf ein automatisiertes Verfahren umgestellt, d. h. die Kennzahlen werden auf Basis der Metadaten für Daten und Dienste automatisch berechnet. Ziel der Anpassungen ist es, die Überwachung und Berichterstattung zu vereinfachen, eine verbesserte Vergleichbarkeit zu erreichen und den Verwaltungsaufwand für die Berichterstattung zu verringern.

Die Ergebnisse der gemäß Artikel 21 Absatz 1 der Richtlinie 2007/2/EG erforderlichen Überwachung werden spätestens bis zum 31. März eines jeden Jahres über den Stand der Umsetzung der Geodateninfrastruktur am 15. Dezember des vorangegangenen Jahres veröffentlicht. Die Ergebnisse werden mindestens einmal jährlich aktualisiert.

Über den Stand der Umsetzung in anderen Mitgliedstaaten informiert die INSPIRE Webseite.

Weiterführende Dokumente sowie ausführliche Informationen finden sie unter:

INSPIRE – Stand der Umsetzung

INSPIRE Monitoring und Reporting  (GDI-DE Wiki)

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