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Geoportal.DE auf der CeBIT freigeschaltet

Ausgabejahr 2012
Datum 06.03.2012

Auf der CeBIT in Hannover haben heute Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Steffen Saebisch das Geoportal.DE am Messestand des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (BfIT) freigeschaltet.

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Die Freischaltung fand im Beisein der für die Maßnahmen der digitalen Agenda Europas verantwortlichen Vizepräsidentin der EU-Kommission, Frau Neelie Kroes, statt.

Das Geoportal.DE ist eine im Internet frei verfügbare Webseite, um Geodaten der öffentlichen Hand zu suchen, sie zu visualisieren oder sie direkt bei den Datenanbietern zu bestellen. Die Realisierung des Geoportal.DE ist ein wichtiger Meilenstein bei der Kooperation von Bund, Ländern und Kommunen zum Aufbau der Geodateninfrastruktur Deutschland (GDI-DE).

Das Geoportal.DE (www.geoportal.de) wurde von Bund und Ländern durch das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) als die gemeinsame Informations- und Kommunikationsplattform der GDI-DE im Internet aufgebaut. Bundesminister Dr. Friedrich betonte: "Geoinformationen sind zu einem Garanten und Motor unserer Wissensgesellschaft geworden, kaum eine Entscheidung, die ohne solche Informationen auskommt. Das Geoportal.DE ermöglicht die einfache und umfassende Suche nach Geoinformationen von Bund, Ländern und Kommunen."

Ein in das Portal integrierter "Kartenviewer" ermöglicht die Präsentation digitaler Karten, die beliebig miteinander verbunden und kombiniert werden können. Die Geodaten werden nicht im Portal gespeichert, sondern in der Regel über Standards und Schnittstellen direkt bei den Datenanbietern abgefragt. Um als Datenhalter Geodaten und -dienste im Geoportal nutzbar zu machen, müssen die in der GDI-DE geltenden technischen Empfehlungen eingehalten werden. Diese beruhen grundsätzlich auf international anerkannten und geltenden Standards.

Die nun realisierte länder- und verwaltungsübergreifende Vernetzung von Geodaten wird den verstärkten Einsatz von amtlichen Geoinformationen für Entscheidungsprozesse in vielen Bereichen von Wirtschaft, Verwaltung und Politik verbessern oder sogar erst ermöglichen. "Die Freischaltung des Portals ist aber nur der Anfang einer Entwicklung. Das Geoportal wird im Rahmen seiner Vernetzung wachsen und mit jedem Jahr eine Vielzahl weiterer Informationen anbieten.", so Herr Minister Friedrich.

Die GDI-DE--Geodateninfrastruktur Deutschland ist ein gemeinsames Vorhaben von Bund, Ländern und Kommunen mit dem Ziel, Geodaten der öffentlichen Verwaltung unabhängig von technischen Systemen und Formaten mit geltenden Standards über das Internet nutzbar zu machen. Als strategisches Entscheidungsgremium wurde das Lenkungsgremium der GDI-DE eingerichtet. Es setzt sich aus Vertretern des Bundes, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zusammen. unter dem Vorsitz des Landes Berlin für die Jahre 2011 und 2012 zusammen. In den Jahren 2011 und 2012 wird der Vorsitz des Lenkungsgremiums vom Land Berlin, vertreten durch Herrn Thomas Luckhardt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, wahrgenommen.
Weitere Informationen unter http://www.geoportal.de.

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie ist eine Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Es stellt ein einheitliches räumliches Bezugssystem (Koordinatensystem) für das gesamte Bundesgebiet sowie vielfältige Geobasisdaten für Bundeseinrichtungen, öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger bereit. Hierfür unterhält es ein GeoDatenZentrum und geodätische Observatorien, auf denen mit verschiedenen Techniken die Bewegungen der Erdsatelliten beobachtet werden. Die Koordinierungsstelle der GDI-DE ist im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie angesiedelt.

Weitere Informationen unter http://www.bkg.bund.de.

Pressekontakt

Dr. Martin Lenk
- Koordinierungsstelle GDI-DE
im Bundesamt für Kartographie und Geodäsie -

Gebäude B
Richard-Strauss-Allee 11
60598 Frankfurt am Main

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