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Getötete im Straßenverkehr

Seit 1995 hat sich die Zahl der Verkehrstoten überall verringert, im Osten stärker als Westen des Bundesgebietes. Gründe sind unter anderem die Einführung der Helm- und Gurtpflicht, das Absenken der Grenze für den Blutalkoholwert, aber auch Verbesserungen in der technischen Ausstattung der Fahrzeuge sowie straßenbauliche Maßnahmen.

Die Überlagerung mit der Karte der Bundesautobahnen verdeutlicht, dass der Schwerpunkt der Unfälle mit getöteten Personen eher auf anderen Straßenkategorien liegt. Die Verkehrsunfälle mit Personenschäden, insbesondere mit Getöteten weisen ein Land-Stadt-Gefälle auf. So passieren die meisten Unfälle mit Todesfolge in den dünn besiedelten Kreisen. Besondere Gefahrenpunkte stellen dabei die kurvenreichen Landstraßen mit Gegenverkehr dar, auf denen oft zu hohe Geschwindigkeiten gefahren werden. Auf die Einwohner bezogen ist die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr in Nordrhein-Westfalen, aber auch im Raum Frankfurt mit dem dichten Autobahnnetz eher gering. Dagegen weisen der Alpenrand und Mecklenburg-Vorpommern eine hohe Zahl an Verkehrstoten auf.

Die meisten Unfälle sind seit Jahren auf zu schnelles Fahren und die Missachtung der Vorfahrt zurückzuführen. Bei schweren Unfällen ist häufig Alkohol im Spiel.

Karten

Getötete im Straßenverkehr je 100.000 Einwohner 2009

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Statistik der Straßenverkehrsunfälle des Bundes und der Länder

Bundesautobahnen

Quelle: ATKIS DLM 1000 © GeoBasis-DE / BKG 2012, generalisiert durch Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Aussagekraft der Daten

Die Statistik der Straßenverkehrsunfalle dokumentiert u. a. die von der Polizei erfassten Verkehrsunfälle einschließlich solcher mit Todesfolge. Die Jahressumme der Unfälle im Bundesgebiet wird jährlich vom Statistischen Bundesamt auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte bereitgestellt. Bezieht man die Zahl der Verkehrsunfälle mit getöteten Personen auf die Einwohnerzahl, kann dies als Indikator für die Qualität der Verkehrswege, die Sicherheit von Kraftfahrzeugen und das Verhalten der Fahrerinnen und Fahrer herangezogen werden.

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