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Monatlicher Niederschlag – inwieweit werden die Wasserstände der Flüsse dadurch beeinflusst?

Die dargestellte Karte des Monats zeigt die aktuelle quantitative Niederschlagsanalyse der letzten 30 Tage für Deutschland nach dem RADOLAN-Verfahren sowie den aktuellen Wasserstand der Wasserstraßen (Flüsse und Kanäle) des Bundes. In der Zusammenschau erlaubt diese Themenkarte eine Einschätzung zur Trockenheit in Deutschland, die sich z. B. auf die Schiffbarkeit der großen Flüsse auswirkt.

Der Niederschlag ist für die Wasserstände der Flüsse nicht die einzige, wenn gleich die entscheidende Einflussgröße. So ist gerade die im Frühjahr und Frühsommer auftretende Schneeschmelze in den Mittelgebirgen und den Alpen ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Dieser kann auch bei geringen Niederschlägen zu erhöhten Wasserständen an Donau, Rhein und Elbe führen. Demgegenüber sind Niedrigwasser und Trockenheit nur durch langanhaltende unterdurchschnittliche Niederschläge möglich.

Die Darstellungsdienste werden vom Deutschen Wetterdienst und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes bereitgestellt und die Beschreibung aus den Metadaten abgeleitet.

Für fachliche und rechtliche Fragen kontaktieren Sie bitte den in den jeweiligen Metadaten genannten Ansprechpartner.

Nach dem Motto „INSPIRE the Users“ werden monatlich ausgewählte Geodaten präsentiert, die unter die Europäische Richtlinie INSPIRE fallen und über Dienste bereitgestellt werden. Mehr über INSPIRE

Der Deutsche Wetterdienst betreibt einen Verbund aus 17 operationellen Wetterradaren, der u. a. eine aktuelle Niederschlagsüberwachung erlaubt. Im Gegensatz zur rein stationsgebundenen Niederschlagsmessung werden damit flächendeckende Niederschlagsanalysen ermöglicht. Da das Wetterradar den Niederschlag nur qualitativ und nicht quantitativ in seiner Menge erfassen kann, wird durch die Kombination der Radar- und der Stationsmessungen (sog. Aneichung nach dem RADOLAN-Verfahren, https://www.dwd.de/RADOLAN) die aktuelle flächendeckende Niederschlagsmenge berechnet.

Das Beispiel vom Oktober 2018 veranschaulicht, dass durch die geringen Niederschläge in Sachsen-Anhalt die bereits seit längerem niedrigen Wasserstände der Elbe weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau verbleiben, während die Wasserstände von Main, Mosel, Neckar und des Oberlaufs des Rheins durch die höheren Niederschläge zumindest leicht höhere Wasserstände gegenüber den letzten Wochen aufweisen.

Monatlicher Niederschlag – inwieweit werden die Wasserstände der Flüsse dadurch beeinflusst?

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