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Nitrat im Grundwasser: Woher es stammt

Ein Liter Trinkwasser darf maximal 50 Milligramm Nitrat enthalten. Im Grundwasser ist die Nitratbelastung je nach Gegend sehr unterschiedlich.

Das Umweltbundesamt (UBA) hat diese Nitratbelastung im Grundwasser abgeglichen mit der Nutzung des jeweiligen Wasser-Einzugsgebiets. Die Untersuchungen ergaben: Das Nitrat stammt hauptsächlich aus der Landwirtschaft, und zwar aus dem dort eingesetzten Stickstoffdünger.

In Waldgebieten ist das Grundwasser am wenigsten belastet: Weniger als vier Prozent der dortigen Messstellen zeigten eine Nitratkonzentrationen über 50 Milligramm. Bei Grünland, also Wiesen und Weiden, zeigten sieben Prozent der Messstellen Nitratwerte über dem Grenzwert. In Siedlungsflächen waren es 16 Prozent, in Ackerbaugebieten lag bei 24 Prozent der Messstellen die Nitratkonzentration über 50 Milligramm je Liter Wasser.

Karten

Intensive Viehhaltung und Fischzucht

Quelle: Umweltbundesamt (UBA)

Nitratbelastung im Grundwasser

Quelle: Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG)

Aussagekraft der Daten

Die Verteilung der Nitratbelastung zeigt deutlich den Zusammenhang mit der jeweiligen Flächennutzung. Darüber hinaus gibt es offensichtlich aber auch noch andere Gründe für die Nitratbelastung des Grundwassers. Dies zeigt sich vor allem in den neuen Bundesländern.

Nähere Informationen zur Gewässergüte finden Sie in der Broschüre "Wasserwirtschaft in Deutschland Teil 2 Gewässergüte", die das Umweltbundesamt 2010 herausgegeben hat.

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