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Lärm durch Züge: Wo Menschen betroffen sind

Fabriken, Flugzeuge, Autos und die Bahn: Die Lärmbelastung ist in den vergangenen Jahren gewachsen, und sie wächst weiter. Schon im Jahr 2002 beschloss das Europäische Parlament eine Lärmschutz-Richtlinie.

Ausgehend von dieser Richtlinie 2002/49/EG machten sich die EU-Mitgliedstaaten daran, den Lärm durch Umwelteinflüsse zu bewerten und einzudämmen.

Die vorliegende Kartenkombination aus Bahnverkehrslärm und Bevölkerungsdichte macht sichtbar, wo besonders viele Menschen vom Lärm durch Züge betroffen sind. Die Bevölkerungsdichte gibt an, wie viele Menschen auf einem Quadratkilometer Fläche leben.

Karten

Bahnverkehrslärm in Deutschland

Quelle: Eisenbahn-Bundesamt (EBA)

Bevölkerungsdichte 2009

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Aussagekraft der Daten

Die Einwohnerdichte bezieht sich immer auf ein Gemeindegebiet. Innerhalb der betreffenden Gemeinde gibt es meist dichter besiedelte Gebiete und weniger dicht besiedelte. Im Einzelfall lässt sich deshalb nur annähernd sagen, wie viele Menschen betroffen wären. Die vorliegenden Daten stammen aus der Volkszählung 1987. Eine Aktualisierung ist geplant.

Vor allem in dicht bebauten Gebieten breitet sich der Schall ungleichmäßig aus. Zur genauen Berechnung entwickelten Experten spezielle Computermodelle. Einzelne Bahnstrecken sind noch in Bearbeitung. Diese Lärmkarten werden noch veröffentlicht. Nähere Hinweise finden Sie auf der Internetseite des EBA unter dem Stichwort "Umgebungslärmkartierung".

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