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Geothermie: Heutige Standorte und Potenziale

Beim Ausbau erneuerbarer Energien kann die Geothermie eine wichtige Rolle spielen. Erdwärme ist emissionsarm, und Erdwärmekraftwerke können im Dauerbetrieb laufen.

Bei der Stromerzeugung können sie zur Basisversorgung beitragen und einen Teil der "Grundlast" übernehmen. Darüber hinaus lässt sich Erdwärme auch zum Heizen und Kühlen nutzen, mit Wärmepumpen oder in Verbindung mit Stromgeneratoren in einer Kraft-Wärme-Kopplung.

Die Bundesregierung fördert den Ausbau dieser umweltfreundlichen Energieform. Sie unterstützt Forschungs- und Entwicklungsprojekte, und im Erneuerbare-Energien-Gesetz hat sie eine hohe Vergütung festgelegt, wenn ein Betreiber Erdwärme-Strom ins Netz einspeist.

Günstige geologische Voraussetzungen für die Erdwärme-Nutzung gibt es im Süddeutschen Molassebecken südlich der Donau, im Oberrheingraben und im Norddeutschen Becken. An vielen Standorten ist Geothermie bereits eine Erfolgsgeschichte. Für den weiteren Ausbau sind fundierte Information erforderlich, auch über die mögliche Nutzung von Wärme.

In der Kartenzusammenstellung lassen sich bestehende geothermische Anlagen kombinieren mit Angaben zur Bevölkerungsdichte und zum Energieverbrauch. Daraus lässt sich auch ersehen, ob es in der Nähe eines möglichen Projekt-Standorts Abnehmer für Erdwärme gibt.

Karten

Standorte von Geothermie-Anlagen

Quelle: Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG).

Bevölkerungsdichte 2009

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Aussagekraft der Daten

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) aktualisiert die Übersichtskarte zu den Geothermie-Anlagen jährlich. Bei kleineren Anlagen wie Bädern lassen sich indes nicht immer verlässliche Daten ermitteln. Für deren Korrektheit übernimmt das Institut keine Gewähr. Zur besseren Übersicht und wegen des Datenschutzes erscheinen die Standorte nur auf den Kilometer genau. Weitere Informationen finden Sie beim Geothermischen Informationssystem für Deutschland (GeotIS).

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