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Eutrophierung an der deutschen Nord- und Ostseeküste

Eutrophierung ist ein Prozess der Anreicherung von Nährstoffen - besonders von Stickstoff- und Phosphorkomponenten - die vor allem aus der Düngung landwirtschaftlicher Flächen sowie von kommunalen und industriellen Abwässern stammen. Ebenso spielen Stickstoffeinträge über die Atmosphäre eine Rolle. Unerwünschte Folgen von Eutrophierung sind schädliche Massenblüten von Mikroalgen, die Sauerstoffdefizite in Wasserschichten nahe dem Meeresgrund, Abnahme von Seegras- und Makroalgenvorkommen sowie Absterben von benthischen Organismen und/oder Fisch verursachen.

Karte

Gesamt-Stickstoff-N: mittlere Konzentration Niedersachsen

Quelle: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Brake-Oldenburg (NLWKN)

Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV)

Grünalgen: max Bedeckungsgrad 2010 Niedersachsen

Quelle: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz,Betriebsstelle Brake-Oldenburg (NLWKN)

Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer (NLPV)

Gesamt-Stickstoff-N: mittlere Konzentration 2005-2010 Mecklemburg-Vorpommern

Quelle: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern (LUNG)


Grünalgen: max Bedeckungsgrad 2010 Schleswig-Holstein

Quelle: Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN)

Gesamt-Stickstoff-N: mittlere Konzentration 2005-2010 Schleswig-Holstein

Quelle: Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR)


Gesamt-Stickstoff-N: mittlere Konzentration 2005-2010 (de-bsh)

Quelle: Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

Aussagekraft der Daten

Die für die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinien (MSRL) und das Thema Eutrophierung relevanten Daten sollen unabhängig von ihrer Herkunft gemeinsam und in harmonisierter Weise für den gesamten Meeres- und Küstenbereich Deutschlands auf dem Geoportal (Gesamtstickstoff und Grünalgen) dargestellt werden. Hierzu stellen die datenhaltenden Behörden ihre Messdaten nach einem abgestimmten Schema als Dienste gemeinsam zur Verfügung. Neben dem Aufbau einer einheitlichen Datenstruktur ist es ebenso wichtig, dass die gleichen Maßeinheiten verwendet werden und sich die Daten auf dieselben Zeiträume beziehen.

Durch Festlegung von abgestimmten Klassengrenzen und Signaturen kann dann ein harmonisiertes Erscheinungsbild gewährleistet werden.

Bildung von Mittelwerten

Für die Bildung von Mittelwerten der betrachteten Monitoring-Programme über einen mehrjährigen Zeitraum gibt es keine einheitlich festgelegten Regeln. Für die Mittelwertbildung über mehrere Jahre (2005-2010) können entweder alle gemessenen Werte des Zeittraums (2005-2010) gemittelt oder zunächst pro Jahr aggregiert  werden. Je nach Datenlage können die beiden Vorgehensweisen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Für weitere Informationen sei auf folgendes verwiesen:

MDI-DE: Erklärung der Eutrophierung

MDI-DE 2012a: Anforderungskatalog WMS Eutrophierung, Version 2.0.0

MDI-DE 2012b: Festlegung Klassengrenzen und Signaturen, Version 1.0.0

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