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Bevölkerungsstatistiken

Die Bevölkerungsstatistiken liefern bis auf Gemeindeebene Angaben über die Zahl der Bevölkerung sowie über die demografischen Faktoren, die die Bevölkerungsentwicklung bestimmen. Während eines Jahres steigt die Bevölkerungszahl durch Geburten und Zuzüge an und wird gleichzeitig durch Sterbefälle und Fortzüge vermindert. In Deutschland gibt es insgesamt schon seit Jahrzehnten ein Geburtendefizit, da jedes Jahr mehr Menschen sterben als geboren werden. Abweichend davon können einzelne Gemeinden oder Regionen mit einer günstigeren demografischen Struktur einen Geburtenüberschuss aufweisen.

Bei den Zu- und Fortzügen werden die Wanderungen zwischen Gemeinden innerhalb Deutschlands sowie zwischen Deutschland und dem Ausland berücksichtigt. Üblicherweise gibt es mehr Zuzüge aus dem Ausland als Fortzüge in das Ausland. Die Wanderungsströme innerhalb Deutschlands sind von einer Ost-West-Wanderung, von einer Nord-Süd Wanderung sowie von Land-Stadt-Umland Wanderungen geprägt.

Die Bevölkerungszahlen werden bezogen auf die Fläche der Gemeinden abgebildet (Bevölkerungsdichte). Die Geburten, Sterbefälle und Wanderungen sind auf die Einwohnerzahl bezogen, um eine Vergleichsbasis anzubieten.

Karten

Bevölkerungsdichte (Einwohner je km²) je Gemeinde zum 31.12.2010

Lebend Geborene je Gemeinde in 2010 bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2010

Gestorbene je Gemeinde in 2010 bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2010

Zuzüge je Gemeinde in 2010 bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2010

Fortzüge je Gemeinde in 2010 bezogen auf die Einwohnerzahl zum 31.12.2010

Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder (https://www.regionalstatistik.de)

Aussagekraft der Daten

Die Bevölkerungszahl beruht auf der Fortschreibung der Ergebnisse der Volkszählung von 1987 bzw. für die neuen Bundesländer auf einem Abzug des zentralen Einwohnerregisters der ehemaligen DDR von 1990. Geburten und Sterbefälle werden in den Bevölkerungsstatistiken nicht dem Ereignisort, sondern bei den Geburten dem Wohnort der Mutter und bei den Sterbefällen dem letzten Wohnort der Verstorbenen zugerechnet. Die Wanderungen beinhalten die Zu- und Fortzüge jeweils zwischen den Gemeinden.

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